menü

 

 

Featured

  • Salto Mortale


    Der neue Peer-Video-Check
    dreht sich rund um die Vorbereitungen
    des Musicals!

 

 

    ältere News auf Twitter


    Abtei; EGM; Sonstiges



    Über die Leichtigkeit des Reisens

    Dieser bislang unveröffentlichte Artikel beschäftigt sich mit dem Wert und der Wichtigkeit des Reisens für uns Jugendliche heutzutage. Die Welt ist groß und wird doch immer kleiner - lasst uns davon profitieren!

    Vor kurzem las ich in einer Buchhandlung den Titel "1000 Reiseziele, die jeder vor seinem Tod gesehen haben muss". 1000 Reiseziele - das bedeutet bei einer Lebenszeit von 75 Jahren 1,3 Reiseziele pro Jahr. Selbst, wenn man die ersten Jahre der Kindheit mitrechnet, in denen man nicht unterscheiden kann, ob sich gerade der Eifelturm oder das Kolosseum vor einem auftürmt. 1,3 Reisen pro Jahr - das ist ein stolzes Ziel, bedenkt man, dass wohl nicht jedes Jahr des Lebens die Gelegenheit lässt, sich auf Reisen zu begeben. Sei es aufgrund finanzieller oder anderweitiger Probleme. Dennoch wird das Reisen für unsere Generation zunehmend einfacher. Innerhalb Europas ist es schon jetzt ein Kinderspiel, die verschiedenen Kulturen unseres Kontinents kennen zu lernen. Für etwa 100 € inklusive Billigflug und Übernachtung kann unsereins den Big Ben anschauen oder sich von Mona Lisa anlächeln lassen. Was hält uns noch in den eigenen vier Wänden?
    Trotz steigender Ölpreise ist ein Ende dieser Entwicklung nicht abzusehen. Die Lufthansa bestellt, wie übrigens auch viele andere Fluggesellschaften, Großraumflugzeuge der nächsten Generation en masse. Viel Raum bedeutet viele Passagiere. Viele Passagiere bedeutet mehr Ökonomie. Mehr Ökonomie bedeutet (hoffentlich) niedrigere Preise.
    Eine Entwicklung, die sich für uns als großer Vorteil erweisen könnte. Denn mit wem werden wir verglichen, sobald wir uns mit unserem Abschluss in der Tasche irgendwo bewerben?
    Mit der Konkurrenz aus aller Herren Länder.Diejenigen von uns, die einen Managementberuf anstreben, werden sich mit den Absolventen der Londoner Universitäten ebenso messen müssen wie mit denen von Paris, Lissabon und Rom.
    Und selbst diejenigen, die sich einen handwerklichen Beruf zum Ziel gemacht haben, werden Konkurrenz aus Polen, Tschechien und anderen Ländern mit niedrigerem Lohnniveau bekommen. Um seinem Gegner zumindest gleichzukommen, muss man ihn kennen.
    Deshalb empfiehlt es sich für uns, diese "Leichtigkeit des Reisens" voll und ganz auszunutzen. Auch wenn Reisen auf den ersten Blick teuer und anstrengend erscheint, öffnet es uns doch auf eine Art die Augen, die unbezahlbar ist.
    Wir lernen dadurch die Leute kennen, mit denen wir später zusammenarbeiten müssen. Wir lernen die Leute kennen, mit denen wir eventuell später einen friedliebenden Gegenpol zur Supermacht USA bilden werden. Wir lernen die Leute kennen, mit denen wir womöglich unter einer Verfassung zu leben haben werden. Ergo: Packen wir's an!

    19.5.2007
    Nicolas Kunath


    Schreibe jetzt deinen eigenen Artikel fürs E-Paper