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    Abtei; EGM; Sonstiges



    Mittwoch, der 21. Mai 2008

    Es geht los... ich hab zwar keine Ahnung, was auf mich zukommt, da das mein erster Katholikentag ist, aber irgendwie werd ich die 5 Tage wohl überstehen. Mitten auf dem Busparkplatz steh ich und warte, dass meine Tasche in den Bus eingeladen wird... über 5 Stunden Fahrt bis nach Melle, wo unsere Unterkunft ist. Dann noch 15 Minuten mit dem Zug nach Osnabrück zum 97. Deutschen Katholikentag! Pater Jonathan hat uns, der diesjährigen Firmgruppe schon viel vorgeschwärmt... ob sich seine Versprechungen bewahrheiten? Mit ca. 40 Personen, teils aus der diesjährigen, teils aus der letztjährigen Münsterschwarzacher Firmgruppe, werden wir auf jeden Fall gleich losfahren... Endlich wird auch meine Tasche eingeladen... Mit meinem Rucksack auf dem Rücken steig ich, während ich noch über den Katholikentag nachdenke, in den Bus. Mittlerweile ist auch der Rest der Gruppe eingestiegen. Der Motor brummt und der Bus setzt sich in Bewegung. Während der Busfahrer Sicherheitsregeln vorliest, denke ich noch weiter über die nächsten 5 Tage nach... genug Zeit hab ich ja... Nun, irgendwie, indem ich mich mit meinem Sitznachbar unterhalte und sinnlos aus dem Fenster starre, geht die Zeit vorbei. Nach einer kurzen Rast meldet sich auch Pater Jonathan zu Wort: Er will uns das Programmheft austeilen. Nun, ich hätte es eher als „Programmbuch“ beschrieben, denn es ist ganze 544 Seiten dick. Zusammen mit einem Stadtplan und einigen Broschüren hab ich jetzt wenigstens was zu lesen. Ein wenig überrascht bin ich schon, wie wenig Gottesdienste es im Vergleich zu Workshops gibt. Nun, am ersten Tag steht nur eine Eröffnungsveranstaltung auf dem Programm, zu der wir auch gehen wollen. Doch davor richten wir erstmal unsere Zimmer im Gymnasium von Melle ein, sobald wir angekommen sind. Am anliegenden Spielplatz treffen wir uns dann, um zum Bahnhof aufzubrechen und von dort aus zum Domplatz in Osnabrück zu fahren. Irgendwo hinter tausenden von Leuten stehen wir! Das einzige was wir verstehen sind einzelne Worte des Moderators wie „OSNABRÜCK“. Nun, mein Entschluss steht fest: wenn alles so ist geh ich nächstes Mal nicht mit zum Kirchentag! Und als es endlich aus ist und wir ein bisschen Freizeit hätten, verlier ich auch noch meine Gruppe... Kurzerhand schließe ich mich einer anderen Gruppe an, die nur aus Betreuern besteht. Ich fühl mich wie ein Schwerverbrecher, auf dem 5 Wärter gleichzeitig aufpassen! Als wir später wieder in Melle sind, bin ich nicht der einzige, der sich wünscht, nicht mitgekommen zu sein... Doch das sollte sich bald ändern! Klick einfach auf den Link „Donnerstag“ um mehr zu erfahren!


    Mittwoch; Donnerstag; Freitag; Samstag; Sonntag

    2.6.2008
    Marius Mülhaupt


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