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Sozial engagierte Menschen in der Umgebung des EGMWir haben Frau Käser, eine Mitarbeiterin im Fairhandel, interviewt.Zum Fairhandel Der Fairhandel verkauft Waren, die aus wirtschaftsschwachen Ländern, wie Peru, Tansania, etc. stammen. Diese Güter werden vom ärmeren Teil der Bevölkerung der besagten Länder meist mit großem Arbeitsaufwand hergestellt. Normalerweise werden die Waren in herkömmlichen Geschäften zwar zu billigen Preisen verkauft, jedoch gemessen am Arbeitsaufwand erhalten die Arbeiter zu wenig Gewinn. Oft ist nicht mal von einem Gewinn zu sprechen, sondern von Verlust, denn die Menschen dort werden als billige Arbeitskräfte missbraucht. Diese Ausbeutung geht sogar soweit, dass ihre Existenz auf Dauer gefährdet ist. Der Fairhandel dagegen verkauft besagte Waren zwar teuer, doch vom Gewinn geht ein großer prozentualer Anteil an die Hersteller, wodurch sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Zwar werden die Angestellten vom Fairhandel für ihr Engagement bezahlt, doch ist der Lohn im Vergleich zur Arbeit so gering, dass man es durchaus als sozial engagierte Arbeit bezeichnen kann. Gespräch mit Frau Käser Ihre Aufgaben beim Fairhandel Frau Käser ist für Öffentlichkeitsfragen beim Fairhandel zuständig. Sie engagiert sich ebenfalls sozial in der Abteilung des Marketings, schon seit vier Jahren. Dort ist sie für das Zusammenstellen von Werbe-Infos in Form von Prospekten zuständig sowie für die Gestaltung der Fairhandel-Homepage. Außerdem ist sie für das Warensortiment verantwortlich. Um sich über die soziale- und wirtschaftliche Lage informieren zu können und damit auch über die auf dem Markt gefragten Waren, macht sie jährlich ein- bis zwei Auslandsbesuche. Beispielsweise nach Peru oder Afrika, eben in die Länder, aus denen die Waren stammen. Erste Begegnung und Erfahrungen mit ihrem Beruf Auf ihr Amt kam sie ganz zufällig. Schon bevor sie für den Fairhandel tätig wurde, machte sie nach ihrem Studium einige Auslandreisen, während der sie mit dem Fairhandel in Berührung kam. Sie erzählte, dass sie so viele interessante Erfahrungen mit Menschen und Kulturen gesammelt habe. Außerdem sei ein positiver Nebeneffekt, dass sie ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern konnte. Es gefällt ihr sehr, fremde Kulturen kennen zu lernen, mit ihnen Kontakte zu knüpfen und vor allem den Menschen dieser fremden Kulturen zu helfen. Die Zusammenarbeit mit Menschen liegt ihr und macht ihr Freude. Obwohl ihr die Arbeit gefällt, besonders dass sie Menschen helfen kann, sei die Arbeit dennoch anspruchsvoll und zeitraubend. Der Zeitmangel sei auch das, was sie am Meisten an ihrer Arbeit störe, denn beispielsweise würde sie sich gerne mit einigen Projekten intensiver befassen. Aber auf jeden Fall ist es eine gute Sache sich auf diese Art sozial zu engagieren, wenn arme Menschen, wie die aus Afrika, davon profitieren. Solange die Arbeit Spaß macht, wie es bei Frau Käser der Fall ist, verschwendet man keinen Gedanken mehr an die Bezahlung. zurück zur Übersicht 2009 Christof Schlesinger, Franziska Sauter, Tobias Wenisch, Eva Bernitzky |

