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    Ein Bild von Bischof Friedhelm Hoffmann




    (Foto:© Nicolas Kunath)

    "Wer Bischof werden will hat nicht mehr alle Tassen im Schrank"

    Am Mittwoch, den 21. März bekam das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach wieder einmal bekannten Besuch von außerhalb. Passend zum Fest des heiligen Benedikt suchte Bischof Friedhelm Hofmann den Kontakt zur Jugend und kam mit den Schülerinnen und Schülern vorwiegend aus der 11. und 12. Jahrgangsstufe in der Aula ins Gespräch. Hofmann, der seit September 2004 Würzburgs geistliches Oberhaupt ist, stellte sich den Fragen der Interessenten bezüglich seiner Person, aber auch den Problemen der Kirche und der Jugend. Der gebürtige Kölner wurde nach seiner Zeit als Kaplan in Ehrenfeld, einem Stadtteil von Köln, eigentlich etwas ungewollt 1992 zum Bischof von Köln geweiht bis er schließlich 2004 ohne Mitsprache von Papst Johannes Paul II. nach Würzburg versetzt wurde. Da man als Bischof viele Aufgaben hat und viel reisen muss, wollte er nicht Bischof werden. "Das hat sich einfach so ergeben". Dass viele Jugendliche sich mehr und mehr von der Kirche distanzieren bereitet ihm "Unruhe". In der lebendigen Jugendarbeit (von Hr. Hering ergänzt: "in der Schulseelsorge") sieht der Bischof eine Chance, dem entgegenzuwirken. Begleitet wurde der Empfang mit Liedern der SchuBlaMu und einer beinahe "opernreifen" Vorstellung des Unterstufenchors von Manfred Weidl. Mit den Schlussworten "Ich bin richtig platt" lobte er Engagement und Interesse, das von Seiten der Schüler und Lehren kam, und war sichtlich erstaunt und begeistert.

    03.04.2007
    Peter Hufnagel

     

     

     



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